Wanderverein Adendorf

Im Wanderverein Adendorf haben sich zur Zeit 24 Wanderfreunde aus Adendorf und Umgebung zusammengeschlossen, um gemeinsame Touren zu unternehmen. Sie sind kein eingetragener Verein, sondern eine Interessengemeinschaf von Wanderfreunden, die vorwiegend auch in anderen Adendorfer Vereinen aktiv sind.

Es werden 11 Tagestouren im Jahr durchgeführt und alle zwei Jahre eine Mehrtagestour zu unterschiedlichen Zielen, die von den Mitgliedern im Wechsel vorbereitet werden. Ein jährliches Grillfest rundet das Angebot ab.

Ihr Ansprechpartner: Willi Peters, Tel: 02225-4617


Termine 2013

15. Januar - Jahreshauptversammlung (19:00)
20. Januar - Küthen
17. Februar - Galle / Paulußen


Mehrtagestour
Drei Tage voller Höhepunkte
Adendorfer Wanderverein auf Tour durch Thüringen

Den Adendorfer Wanderverein führte seine alle zwei Jahre stattfindende Mehrtagestour vom 14. bis 17. Juni nach Thüringen. Schon am Anreisetag war ein erster Höhepunkt die Besichtigung der Senfmühle in Kleinhettstedt im Vorland des Thüringer Waldes. Diese Wassergetriebene Mühle, die um 1830 bereits einmal florierte, wurde neu belebt und konnte mit der vorhandenen Technik 1999 wieder in Betrieb genommen werden Für ihr Engagement wurde die Betreiberfamilie 2001 mit dem Thüringer Denkmalpreis ausgezeichnet.

Am zweiten Tag stand eine Wanderung um den Heyda-Stausee bei Ilmenau auf dem Programm. Dieser Stausee wurde 1989 in Betrieb genommen und dient der Bewässerung, der Brauchwasserversorgung und Fischzucht. Anschließend wurde die Kirche in Dornheim besucht, in der sich Johann Sebastian Bach 1707 trauen ließ. Zur Überraschung der Wanderer wurden sie von Mitgliedern des Wandervereins mit Trompete und Posaunen zu einem kleinen
Konzert mit Bachchorälen empfangen. Die Kirche,deren Turm und Westwand aus dem 12 Jhd. Stammen, wurde 1986 baupolizeilich gesperrt, konnte aber durch das Engagement eines neugebildeten Freundeskreises umfassend saniert werden und steht heute wieder für Kirchenbesuche zur Verfügung. Eine Besonderheit sind Trauungen aller christlichen Konfessionen, wie der Vorsitzende des Freundeskreises, Siegfried Neumann, erläuterte.

Am dritten Tag war eine umfassende Besichtigung der Wintersportstätten in Oberhof geplant. Unter kompetenter örtlicher Führung wurden die Bob- und Rodelbahn, die Skisprunganlagen und das Biathlon Leistungszentrum mit der angeschlossenen Skisporthalle besichtigt. Durch den Anbau einer Schießsporthalle ist 2011 die weltweit erste Biathlonhalle entstanden, die ganzjährig für den Leistungs- und Breitensport genutzt wird. Anschließend besuchte die Wandergruppe das Industriedenkmal „Thobiashammer“ in Ohrdruf, der auf eine 500 jährige wechselhafte Geschichte zurück blickt. Die von einem Wasserrad getriebene Hammeranlage wurde noch bis in die Mitte des vorigen Jahrhunderts genutzt,um Kupfer zu Blechen für z.B. Kesselpauken oder Kirchturmhauben zu bearbeiten.

Der Rückreisetag wurde noch dazu genutzt, das „Thüringer Versailles“ zu besichtigen. Die Glanzzeit des Schlosses in Molsdorf lag zwischen 1733 und 1748, als hier der preußische Diplomat und Lebemann Reichsgraf Gustav Adolf von Gotter residierte, getreu seinem Motto „Es lebe die Freude“.


Jürgen Stümpfig
(Schriftführer)
Tel.:02225/10040
Email: stuempfigej@gmx.de


Am 20. Juli 2008

...ging die Wanderung unter der Führung von Harry Höpfner in die Eifel rund um Volkesfeld mit anschließender Einkehr in ein Restaurant am Waldsee bei Rieden.

 

eifel Aussichtspunkt bei Volkesfeld

 

 

 

 


wannerheideRast in der Wabener Heide

 

 

 

 


zu weiteren Vereinsseiten: