Musical

Im März und April wurde das Musical aufgeführt. Aus den ursprünglich zwei geplanten Aufführungen wurden fünf. Jedesmal war die Aula in Berkum lange vorher bis zum letzten Platz ausverkauft. Es haben insgesamt 2000 Gäste das Musical gesehen und waren begeistert. Der Applaus wollte einfach nicht enden, und Autor, Komponist und die Mitwirkenden wurden mit Gratulationen überhäuft.

Die Bonner Runschau schrieb:

Schlicht und einfach sensationell - anders kann man die Weltpremiere des Musicals "Die Kannebäcker" in der Aula des Schulzentrums Berkum nicht beschreiben. Dem Komponisten Alfons Gehlen ist mit seinem Erstlingswerk ein ganz großer Wurf gelungen, der von der musikalischen Substanz her so mancher Erfolgsdproduktion locker das Wasser reichen kann. Hinzu kommen einfühlsam und punktgenau geschriebene Texte und Liedstrophen von Rainer Engberding sowie ein zeitloses Thema, das, zwar im beschaulichen Töpferort Adendorf angesiedelt, aber das Zeug zum weltweit gültigen Beispiel für das Überwinden von Fremdenfeindlichekeit besitzt, zum Plädoyer vür unvoreingenommenes Aufeinander-zugehen und die Bereitschaft, sich gemeinsam den Herausforderungen einer sich ständig wandelnden Welt zu stellen.

Die Adendorfer Bevölkerung war erstaunt über so viel Talent, das in ihren eigenen Reihen schlummerte. Manch einer wunderte sich über seinen Nachbarn, den er so noch nicht gekannt hatte. Man begegnete sich von nun an mit einer neuen Fröhlichkeit. Vielen Adendorfern ist die eigene Geschichte - nämlich die Zuwanderung Westerwälder Töpfer - erst jetzt richtig bewusst geworden, und man war stolz auf sein Adendorf mit seiner interessanten Vergangenheit und einem eigenen Musical.

Die Entstehung des Musicals

Am Anfang war eine Idee. Es war die Idee, die Einwanderung Westerwälder Töpfer nach Adendorf als Musical zu verarbeiten, das vom hiesigen Männergesangverein aufgeführt werden soll. Die Idee wurde zum zündenden Funken, der erst einen Schwelbrand, aber schon bald ein loderndes Feuer entfachte. Der Chorleiter Alfons Gehlen erklärte sich spontan bereit, die Musik zu komponieren. Für den Text machte sich der Vorsitzende Rainer Engberding stark, und beide begaben sich unmittelbar an die Arbeit. Zunächst galt es, die Adendorfer Geschichte zu studieren. Wie kam es zu der Einwanderung? Wann fand sie statt? Welche Familien machten sich auf den beschwerlichen Weg in die ungewisse Zukunft? Und wie wurden sie in Adendorf aufgenommen? Gab es hier schon Töpfereien, und wie verstanden sich die Bevölkerungsgruppen untereinander? Der Gesangverein „Cäcilia“ Queckenberg aus Rheinbach erklärte sich bereit, die Westerwälder in dem Musical darzustellen, so dass die Proben getrennt stattfinden konnten. Die Lieder des Musicals nahmen nach und nach Gestalt an, wobei manchmal zunächst der Text geschrieben und dann die Musik komponiert wurde und manchmal auch umgekehrt. Eine sehr unterschiedliche Arbeitsweise!

Es wurde der Vorschlag gemacht, das Stück in Adendorfer Mundart zu schreiben. Einiges sprach dagegen: Zunächst muss man unterscheiden zwischen einem Bauernschwank, in dem das Publikum fortwährend zum Lachen gebracht werden soll, und einem Musikwerk, das vielerlei Stimmungen transportieren soll. Außerdem: wer versteht abgesehen von wenigen alteingesessenen Adendorfern noch Adendorfer Platt? Schließlich ist auch der Texter ein Zugereister und kaum des Rheinischen mächtig. Aber dennoch: Wenigstens das Schlonteslied ist in Adendorfer Platt verfasst. Es erinnert an die prahlerischen Geschichten, die man sich beim Feuern des Töpferofens erzählte.

Ein solches Projekt verursacht natürlich Kosten, auch solche, die im Voraus entstehen, wenn noch keine einzige Eintrittskarte verkauft ist. Mit der Volksbank Wachtberg, und den Firmen Söndgen-Keramik und Gescho-Kaminbau waren drei wichtige Sponsoren gefunden, denen sich später das Autohaus Wolter anschloss. Daneben gab es einzelne Spender, die das Projekt unterstützen. Von vornherein war man sich darüber einig, dass alles aus den Chören heraus, also von Laien, geleistet werden soll. Dennoch haben wir uns einen hohen Standard gesetzt. Auch wenn vieles zum ersten Mal gemacht werden musste. Für den Komponisten war es das erste Musical, der Texter hatte bislang nur Krimis geschrieben, der Regisseur noch nie Regie geführt, die Bühnenbildner hatten noch nie ein Bühnenbild entworfen, und die meisten Solisten hatten noch nie vor einer größeren Menschenmenge allein gesungen. Hier waren Selbstbewusstsein, Mut und Beharrlichkeit gefragt. Die mangelnde Erfahrung suchte man auch durch Besuch vergleichbarer Veranstaltungen auszugleichen.

Schon früh wurde das Bedürfnis erkannt, die Bevölkerung, aber auch die eigenen Mitglieder über das Projekt und die jeweiligen Fortschritte zu informieren. Hierzu wurde unter der Adresse www.diekannebaecker.de eine Website eingerichtet, die über das Musical hinaus auch Informationen gibt zu den beteiligten Chören sowie eine mit Bildern illustrierte Abhandlung der Ortsvorsitzenden Ursula Perkams über das Töpferwesen in Adendorf. Auch die Adendorfer Töpfer wurden in das Vorhaben eingebunden. Sie halfen bei der Ausrüstung der Bühne als Töpferwerkstatt mit Werkzeugen, Drehscheibe und Töpferware, und sie erstellten Kannen mit dem Logo des Musicals, die zum Verkauf angeboten werden zur weiteren Finanzierung des Projekts.

Sobald ein Lied textlich und musikalisch fertiggestellt war, wurde es in den Chören geprobt. Das machte Lust auf mehr, und schließlich wurden es zwanzig Musikstücke, die sich auf die beiden Chöre und die verschiedenen Solisten verteilen. Beide Chöre konnten sich nicht sofort vollständig dem Musical widmen, weil die Adendorfer noch ihr Burgkonzert unter dem Motto „man(n) singt“ und die Queckenberger noch ein anspruchvolles Weihnachtskonzert vorzubereiten hatten. Weil die Adendorfer nur von einem Männerchor dargestellt werden, damals aber wie heute die segensreiche Einrichtung der Frau bestand und besteht, war ursprünglich geplant, einige der Frauen aus dem gemischten Queckenberger Chor vorrübergehend zu „Adendorfern“ zu machen, was sich aber probentechnisch als sehr umständlich herausstellte. Also wurde ein Aufruf an Frauen in Adendorf und Umgebung gerichtet, sich dem Musical-Projekt anzuschließen. Das war ein Riesenerfolg! Es meldeten sich fast zwanzig Frauen – unter ihnen auch die Schirmherrin Gabriela Baronin von Loë -, die den Chor der Adendorfer Frauen bildeten. Sie waren mit großem Eifer dabei, und am meisten schien ihnen ein Spottlied auf die Männer Spaß zu machen.

Dass die Adendorfer und Queckenberger singen können, haben sie schon in vielen Konzerten unter Beweis gestellt. Aber können sie auch schauspielern? Die ersten Szenenproben wurden mit Spannung erwartet, und es stellte sich heraus, dass die Sänger und Sängerinnen auch das notwendige Temperament mitbringen und von der Regie nur geringfügig korrigiert werden mussten.

Über den Aufführungsort wurde heftig diskutiert. Die Vorschläge reichten von der Schützenhalle über die Scheune in der Burg bis hin zum Dorfplatz unter Einbeziehung des dort errichteten Töpferofens, wobei die Durchgangsstraße gesperrt, eine Tribüne errichtet um gutes Wetter gebetet werden müsste. Die Aula des Schulzentrums in Wachtberg-Berkum hingegen bot sich als der perfekte Veranstaltungsort an mit der erforderlichen Infrastruktur und einem hilfsbereiten Hausmeisterteam, auch wenn das historische Geschehen ein wenig aus Adendorf herausverlagert werden musste. Bürgermeister und Kulturamt der Gemeinde Wachtberg sagten ihre Unterstützung zu, die sich nicht nur auf den Veranstaltungsort bezieht.

Ohne Werbung und Öffentlichkeitsarbeit läuft nichts! Auf Mund-zu-Mund-Propaganda allein kann man sich nicht verlassen. Auch auf die Website muss erst mal aufmerksam gemacht werden. Der Aufruf an die Adendorfer Frauen mit einem Faltblatt diente auch dazu, die Adendorfer Bevölkerung neugierig zu machen. An den Töpfertagen im Oktober wurde mit einem Flugblatt auch im weiteren Umkreis geworben. Aufwendig gestaltete Faltblätter in hoher Auflage und Plakate mit Flammen, die aus einem Töpferofen schlagen, sind weitere Werbeträger, die in der Endphase eingesetzt wurden. Die lokale Presse hatte von Anfang an ein lebhaftes Interesse an dem Musical-Projekt gezeigt. Hier bot sich eine fruchtbare Zusammenarbeit schon in der Entwicklungsphase des Musicals an.

Die Handlung

Der Amtmann Ernst Dercum verwaltet für den meistens abwesenden Besitzer der Burg Adendorf, Graf Friedrich Ferdinand von der Leyen, die Güter seines Herrn. Eine sehr wichtige Aufgabe! Die Adendorfer machen sich ein wenig lustig über ihn, sind aber alarmiert, als sie von ihm erfahren, dass Töpfer aus dem Westerwald nach Adendorf einwandern werden. Die Adendorfer Töpfer befürchten die neue Konkurrenz, zumal sie selber Mühe haben, ihre Ware abzusetzen. Außerdem machen sie sich Sorgen um die Aufteilung der Rohstoffe, vor allem Ton, aber auch Holz, das zum Brennen benötigt wird.

Dass die Adendorfer Ware die Konkurrenz zu fürchten hat, wird durch das Verhalten des Döppekrämers, des wandernden Händlers in Sachen Steinzeug, deutlich. Auch die mit einer neuen blauen Farbe bemalten Töpfe verschmäht er und zieht ab, ohne einen Topf oder einen Krug gekauft zu haben. Er rügt vor allem die Dichtigkeit der Ware, die nicht fest genug gebrannt ist. Die Töpfer sind recht ärgerlich. Sie malen sich aus, was erst passiert, wenn die Westerwälder hier sind. Die sollen angeblich mit einem neuen Verfahren arbeiten, bei dem Salz verwendet wird. Die Adendorfer bleiben lieber bei ihrer althergebrachten Töpfertechnik und singen ein Lied auf das ehrbare Handwerk.

Und da ziehen auch schon die Westerwälder Familien ein. Sie sind den ganzen Weg von Baumbach und Höhr herauf zu Fuß gegangen, sind völlig erschöpft und sehnen sich nach der verlassenen Heimat. Sie singen ihr Westerwaldlied. Der lange Weg hat sie sichtlich deprimiert. Was wird auf sie zukommen, wie wird die Adendorfer Bevölkerung sie empfangen? Werden sie der Konkurrenz widerstehen können? Angeblich verwenden die Adendorfer eine seltsame blaue Farbe, die aber beim Brennen verläuft. Den ersten Rheinländer, den sie kennen lernen, ist der verkannte Dichter Jakob Schneider, der sich mit seinen Bauernsprüchen nicht gerade beliebt macht.

Der Westerwälder Obermeister Peter Gerhards versucht, seine Leute aufzumuntern; aber Anna Menningen verleit in ihrer Arie der Verzweiflung der Einwanderer Ausdruck. Nach und nach kommen Adendorfer hinzu, die die Einwanderer neugierig betrachten. Dercum fordert sie zu einem Begrüßungsständchen auf, das sich aber mehr nach einem Rausschmiss anhört. Nur Marie, die Tochter des Adendorfer Obermeisters Hilger Wahlen, meint das Willkommen ehrlich und findet Gefallen an Hannes, dem Bruder von Peter Gerhards.

Dercum drängt auf die Unterzeichnung des Vertrages, den er bereits aufgesetzt hat. Er liest die letzten Passagen laut vor (wörtlich aus den überlieferten Fragmenten der Urkunde) und erntet ein lautes Aufstöhnen, als es um die Sicherheitsleistungen für den Bau der Öfen geht. Schließlich unterzeichnen aber Peter Gerhards und Peter Menningen die Urkunde stellvertretend für alle Einwanderer.

Bei Hannes hat es offenbar gefunkt. In einer Arie fragt er sich, was mit ihm geschehen ist. Er ist eindeutig verliebt in die hübsche Marie. Einige Adendorfer haben die letzten Zeilen mitgekriegt. Sie wissen aber nicht, in wen sich Hannes verliebt hat. Aber der Wienand Zorn, der muss ja wissen, wie sich Liebe anfühlt. Schließlich ist Marie Wahlen ihm versprochen, und er macht sich große Hoffnung auf die Töpferei des zukünftigen Schwiegervaters. Die Töpfergesellen drängen ihn, eine Runde auszugeben, und nehmen vor der Schenke „zum roten Ochsen“ Platz. Dort singen sie ein deftiges Lied.

Die Bühne hat sich in eine Töpferwerkstatt verwandelt. In der Mitte steht ein großer Brennofen, überall liegt halbfertige Ware herum, und an der Töpferscheibe sitzt ein Töpfer und dreht. Während der Arbeit singen sie das Töpferlied, das ein wenig pathetisch die Arbeit der Töpfer beschreiben soll. Bei den letzten Worten kommen die Westerwälder hinzu. Es kommt zu handfesten Auseinandersetzungen. Die Westerwälder beschimpfen die Adendorfer als „Blauschimmelkäse“, und die Adendorfer verspotten ihrerseits die Westerwälder als „Salzheringe“. Der dazwischentretende Derkum kann gerade noch verhindern, dass die beiden Bevölkerungsgruppen aufeinander losgehen.

Nach dieser turbulenten Szene sitzt Marie allein in der Werkstatt. Sie bemalt einen Krug mit der blauen Farbe, auf die die Adendorfer so stolz sind. Es entstehen wunderschöne Blumen und Ornamente, und Marie singt dabei eine Arie, die ihre Liebessehnsucht zum Ausdruck bringt. Hannes kommt hinzu und bewundert das schöne Kunstwerk. Marie ist weniger begeistert, denn die Farben verlaufen beim Brennen, so dass die Ornamente anschließend kaum mehr zu erkennen sind. Da hat Hannes eine verwegene Idee. Er überredet Marie, ihm den Krug zu überlassen, damit er ihn in einen Ofen der Westerwälder einsetzen kann. Die Salzbrandtechnik werde die Motive nicht zerstören. Allerdings darf davon keiner wissen! Sie singen das Duett „Ich fang dich auf“.

Es kommt zu einer Aussprache zwischen Wienand Zorn und Hilger Wahlen. Wienand erinnert Hilger an das Versprechen, dass er Marie zur Frau bekäme, aber Hilger vertröstet ihn und scheint von seinem zukünftigen Schwiegersohn nicht mehr so überzeugt zu sein. Es stellt sich heraus, dass Wienand mit seiner Angebeteten selber noch nicht über Heiraten gesprochen hat.

Bei den Adendorfern hat sich herumgesprochen, dass die Westerwälder ihren ersten Brand ansetzen wollen. Wiederum munkelt man über ein neues Brennverfahren. Hilger Wahlen beruhigt seine Landsleute. Sie singen ein Lied, das aus Limerickreimen besteht und das Schicksal fremder Töpfer aufs Korn nimmt.

Die Westerwälder rüsten sich zum ersten Brand. Obermeister Peter Gerhards gibt letzte Anweisungen. Der Ofen ist bereits mit Steinzeug gefüllt und zugemauert. Jetzt muss ordentlich gefeuert werden. Die Töpfer setzen sich um das Feuerloch, den Schlontes, und fangen an, sich prahlerische Lügengeschichten aufzutischen. Jetzt geht es an den Salzbrand. Die Männer steigen auf den Ofen, öffnen die Luken, aus denen die Flammen schlagen, und schütten mit langen Löffeln Salz hinein. Sofort steigt weißer Nebel auf. Obermeister Gerhards lässt eine Probescherbe ziehen und ist mit der Arbeit zufrieden.

Hannes wird als erste Feuerwache eingeteilt. Marie gesellt sich zu ihm, erkundigt sich, ob alles geklappt hat, und beide gestehen sich in einem romantischen Duett ihre Liebe, die ein Leben lang währen soll. Wienand Zorn hat die Szene beobachtet. Ihm ist nun klar, dass er Marie für immer verloren hat. In einer Arie bringt er seinen Kummer zum Ausdruck, stellt aber auch fest, dass andere Mütter auch schöne Töchter haben. Für ihn geht das Leben weiter.

Hilger Wahlen unterhält sich mit seiner Frau Katharina über den Brand der Westerwälder. Sie betrachten den Ofen, aus dem der weiße Nebel gequollen ist. Hilger ist zwar neugierig, will aber keinen Kontakt mit den Westerwälder „Salzlümmeln“. Katharina weist ihn darauf hin, dass Marie in einen Westerwälder verliebt ist, was den Zorn Hilgers heraufbeschwört. Katharina beschimpft ihn als sturen Bock und wird von einigen Frauen in ihrer Meinung über Männer gesangsstark unterstützt mit der Schlussfolgerung: „Ich dank dir, Herrgott, Tag und Nacht, dass du mich hast zur Frau gemacht.“

Es kommt zum großen Finale. Die Westerwälder wollen sehen, ob ihr Brand gelungen ist. Das Schäddelshus wird eingeschlagen und die immer noch heiße Ware aus dem Ofen geholt. Dabei entdecken sie auch den Krug, den Marie verziert und Hannes in den Ofen geschmuggelt hatten. Er ist prächtig gelungen. Die Farben kommen durch die Salzglasur hervorragend zur Geltung. Hannes und Marie bekennen sich zu ihrem Werk. Gerhards will wissen, was das für eine seltsame Farbe ist, doch Marie will das Betriebsgeheimnis nicht verraten. Da tritt Hilger Wahlen auf den Plan und verrät, dass sie Kobalt benutzen, ein Material, von dem sie gerne auch den Westerwäldern abgeben, wenn diese die Adendorfer in die Salzbrandtechnik einweihen. Gerhards lenkt ein, und beide Töpfermeister reichen sich die Hand. In Zukunft wollen sie zusammenarbeiten und die unterschiedlichen Techniken zu einer neuen Qualität vereinen. Auch die übrigen Töpfer stimmen freudig in die Versöhnung ein und formieren sich zu einem Freudentanz. Vom Lärm herbeigelockt erscheint der Döppekrämer auf dem Plan. Er erblickt den schönen Krug mit den Blumenornamenten und ist von der Arbeit begeistert. Sofort ordert er eine große Menge dieser neuen Qualität. Aber dieser eine Krug ist unverkäuflich, weil die Kinder und Kindeskinder von Hannes und Marie daraus trinken sollen.